Vergebung und Frieden

Erfahrungsbericht von Christian Kaiser:

Liebe Leser,

ich bin’s Chr!s und ich war heute am Sonntag dem 18. Oktober 2020 auf einem wunderschönen Gottesdienst. Er zeigte mir, dass vergeben und verzeihen das Wichtigste ist, was Christen auszeichnet. Aber diese Gabe ist nicht nur den Christen vorbehalten, sondern allen Wesen! Spirituelle Menschen, egal welchen Glaubens, glauben im Grunde an Liebe, Glück und Harmonie. Aber gerade ich weiß, was es heißt manchmal aus der Haut zu fahren und wütend zu sein. Ein Konfirmand sagte mal, dass er auf seine Mutti manchmal böse sei. Und ich kenne seine Mutter. Ich glaube jeder hat mal Probleme mit seinen Eltern. Wichtig ist es sich zu vertragen und sich zu verzeihen, wenn etwas schiefgelaufen ist.

Bei meiner Konfirmandenprüfung 1997 war ich so schlecht drauf, dass mir nicht mal die zehn Gebote in der richtigen Reihenfolge einfielen. Darüber ärgerte ich mich sehr und ich glaube, dass meine Freunde das traurig oder unverständlich fanden. Und ich ärgerte mich über mich selbst.
Doch der Grund war, dass ich kurz vorher dreieinhalb Monate in der Nervenklinik war, sogar ein Nahtoderlebnis hatte, und einfach vergesslich geworden war. Im gleichen Jahr tat ich leider etwas Schlimmes:
Ich schubste einen Jungen hin, weil er sagte, das ich, als ich 1991 ins Eis eingebrochen war, geschubst wurde und das glaubte ich ihm nicht. Ich hoffe dass er mir heute verzeiht, denn es tut mir unendlich leid! Seine Mutti hatte mir sogar das Leben gerettet!

Ich habe viele Fehler begangen und möchte, dass mir diejenigen, denen ich wehgetan habe verzeihen!
Deshalb verzeihe ich auch meinem Vater. Er hat mich zwar manchmal nicht gut behandelt, aber wenn es ihm und mir schlecht ging waren wir füreinander da. Unsere Familie hatte viele Schicksalsschläge, aber Gott hat uns geholfen. Vor allem meine Mutti ist ein wundervoller Mensch und ich bin ihr total dankbar, dass sie immer für mich da ist! Ihr schlimmer Verkehrsunfall 1993 verfolgt mich manchmal noch. Doch ich liebe sie über alles! Und ich weiß, dass mich meine Familie auch liebt!

Jesu Christus lebt und ich bin ihm und dem lieben Gott dankbar. Auch wenn ich eines weiß:
Nämlich das Gott niemals wollte, dass Jesus am Kreuz stirbt, das wollten die Mächtigen. Deshalb hört euch dieses traurige und zum Nachdenken anregenden Song von Thomas D an:

Gott liebt uns alle, aber wenn wir Sünden begangen haben müssen wir um Vergebung bitten! Denn sonst ist Jesus umsonst gestorben. Im Lied: „Vergebung hier ist sie“ geht es für mich auch im Kinder im Krieg. Sie dürfen nicht umsonst gestorben sein!

In der tollen Neuinterpretation des wunderbar traurigen Liedes „Weiße Fahnen“ von Silbermond geht es leider auch um Krieg.

Und ich möchte Präsident Trump nur eines sagen: Frieden schafft man nur durch Frieden! Und im Grunde müssen gerade wir Deutschen das am Besten wissen! Im Krieg gibt es nur Verlierer! Frieden ist das Wichtigste was es gibt!

Lieber Mr. Präsident Donald Trump: „Fangen Sie an, aus Ihren Fehlern zu lernen, denn Macht ist nicht so wichtig wie Frieden!“

Wir waren alle mal Kinder und keiner will wirklich Krieg!

Unsere Mutter Erde gibt es nur einmal, darum müssen wir unsere Heimat beschützen! Denn es gibt keine zweite Erde! Ich bete für unsere Erde.

Schützt die Natur und jedes Leben!

Euer Chr!s

Frieden in uns und der Welt

Wenn wir unsere Gesellschaft zum Positiven verändern wollen, funktioniert das am besten, wenn wir uns selbst zum Positiven wandeln! Positiv denken schadet dabei nicht ‐ im Gegenteil. Warum sollen wir nicht daran glauben, dass Frieden möglich ist? Doch eines ist sicher: Frieden ist erst dann möglich, wenn wir den Frieden in uns selbst finden. Dann würden wir auch mit unserer Umwelt, der Natur, also den Tieren und Pflanzen aber auch unseren Mitmenschen in Frieden, Liebe und Harmonie leben.
Was wäre daran so schlimm und was hindert uns daran? Es sind unsere Programmierungen! Nicht genug Menschen wissen, dass wir meist, anstatt bewusst zu denken, auf unsere Programmierungen hören, die wir als Kind schon auf den Leib geschrieben bekommen haben.

 

Andererseits ist es durchaus möglich bewusst zu denken, indem wir einerseits mehr reflektieren und nicht alles automatisch entscheide, weil wir es schon immer so gemacht haben, und andererseits mit dem Herz entscheiden; was sich nicht ausschließt!
Es wurde vielen von uns in unserer Erziehung weitergegeben, dass man der Stärkste sein muss, um überleben zu können. Es gibt auch viele die so erzogen wurden, dass man dem Schwächsten hilft. Es ist jedoch immer schön, wenn nicht von Deutschen und Amerikanern, Christen und Muslime, Frauen und Männern und auch Verrückten und Normalen gesprochen wird, sondern von Menschen. Allerdings könnte man auch von Wesen sprechen, aber man kann eben nicht alles haben.

Doch wir Menschen ‐ und das ist auch das, was uns von anderen Erdbewohnern unterscheidet, packen alles gern in Schubladen. So ist unsere Art zu denken: Das Schubladendenken eben. Doch wäre es nicht schöner, das zu sehen ,was uns alle verbindet? Zur Zeit grenzen wir leider noch Menschen, die einfach anders sind, aus. Ich glaube ganz fest, dass wir, wenn wir den anderen so akzeptieren wie er ist, also mit all seinen Macken, eine bessere und gerechtere Welt aufbauen können! Akzeptanz,  Toleranz und menschliches Miteinander sind kein Fremdwort in unserer Welt.
Bei der heutigen Situation auf der Erde haben nicht nur die indigenen Völker, wie Indianer, Indios, Aborigines, Pygmäen und viele andere Naturvölker Sorge um die Zukunft der Erde. Die großen Industriestaaten sind dabei den Planeten bis zur Erschöpfung auszubeuten. Die Urvölker haben ein enormes Potential an Wissen. Und im Gegensatz zu uns sehen sie die Wunder die uns umgeben!

Sie leben auf dem gesamten Globus verteilt, 300 Millionen Menschen leben verstreut auf 70 Länder in 5.000 unterschiedlichen Gemeinschaften und sind bedroht von Kriegen um Ressourcen und Umweltverschmutzung. Auch der Tourismus kann stören. So fühlen sich die Pygmäen „angeglotzt“. Es ist Zeit die Geheimnisse der Ahnen der Welt mitzuteilen, wenn die ersten Bäume sterben.“, lautet die Prophezeiung der Irokesen. Doch es ist schon fast zu spät, denn die Zerstörung der Umwelt ist schon zu fortgeschritten.
Es scheint so, als wollten die meisten Menschen die Rettung des Planeten irgendwelchen Politikern überlassen, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen. Dass das der falsche Weg ist, liegt auf der Hand. Die Zerstörung der Natur ist seit den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts stark fortgeschritten.

Die Indigenen sehen in der Welt einen Organismus, alles ist in einem ewigen Kreislauf miteinander verbunden. In Menschen, Tieren und Pflanzen sehen sie einen Prozess des ewigen Werdens in dem der universelle Geist fließt, der bei den Indianern Spirit, bei den Chinesen Chi heißt, die Japaner nennen ihn Ki, die Inder Prana. Man kann ihn nicht nachweisen, aber viele spüren ihn oder sehen ihn sogar.
„Vergiss deine Schwächen und setze auf deine Stärken!“, so heißt auch die Botschaft der positiven Psychologie. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen. Der Spirit wohnt in uns allen, wir haben nur verlernt ihn zu leben. So haben alle Religionen ein Ziel: Den Schutz allen Lebens. Nur falsche Interpretation und vor allem Machthunger führten zu Glaubenskriegen und zur Ausbeutung der Mutter Erde. Ich glaube daran, dass wir alle uns ändern können um die Welt zu schützen.

Euer Christian Kaiser