Kunst kann heilen!

KOLUMNE von Christian Kaiser:

Jeder Musiker, jeder Maler, und jeder Schauspieler weiß, dass Kunst heilen kann! Sogar Sport ist Kunst, denn Artist heißt ja in der englischen Sprache Künstler. Und meiner Meinung nach ist guter Journalismus auch Kunst. Doch gerade die Mainstream-Presse zeichnet ein negativ verzehrtes Bild von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

Menschen mit seelischen Problemen haben oft verborgene Talente, aber durch die Pillen werden sie antriebslos. Doch sie müssen sie halt oft nehmen, und viele mögen das aufgrund der Nebenwirkungen nicht. Das ist problematisch, deshalb finde ich, dass gerade in meiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern mehr die Ansicht: “So viel wie nötig und so wenig wie möglich”, vertreten und gelebt werden sollte. Teilweise leidet man sogar darunter, dass die künstlerischen Fähigkeiten teilweise verschwinden, doch in den Therapien, in den Kliniken, Tagesstätten, Werkstätten und Selbsthilfegruppen lernt man das wieder und es entstehen tolle Werke.

Im Musikvideo vom Musiker Johann, der bei uns Mad Artists mitmacht, geht es um Psychopharmaka:

Ich glaube an meine Freunde von den Mad Artists, denn wir können alle die Welt verändern! Dazu müssen wir nur mehr tun als reden, wir müssen handeln! Und ich bin stolz auf die #FridaysForFuture – Bewegung und zähle mich sogar dazu. Deshalb möchte ich zusammen mit den Mad Artists die Bewegung unterstützen. Dieses Doku-Video wurde am 24. Mai 2019 gedreht, als die Europawahlen vor der Tür standen:

Außerdem möchte ich, zusammen mit den Mad Artists bei #ArtistsForFuture mitwirken. Doch besonders diese Bewegungen wie auch z.B. die Linken sollten auch den Spirituellen zuhören und sie nicht auslachen! Wie auch bei der Occupy-Bewegung in Berlin am 15 Oktober 2011, bei der auch ich mitmachte, den Film drehte ich und durfte auch die Szenen eines anderen Filmemachers verwenden:

Die politische Arbeit ist mir wichtig, denn ich bin ein Linker, ein Grüner und ein Christ! Und selbst Christen glauben manchmal nicht an Wunder. Doch es gibt sie! Ich empfehle jedem den tollen Film: Die Prophezeihungen von Celestine, da gehts genau darum, dazu habe ich dieses Musikvideo geschnitten, die Musik stammt von MAGIX:

Hier kurze Mad Artists -Trickfilme, als kleinen Einblick in unsere Animations-Arbeiten, auch dort geht es im Grunde um Wunder:

Wir alle können dafür sorgen, dass die Welt zu einem besseren Ort wird! Und das durch Kunst, die heilen kann, unzwar wenn sie auf positive Art für eine bessere Zukunft eintritt. Meiner Meinung nach darf es keine Gewaltverherrlichung mehr geben! Aber das ist eine andere Geschichte, für ein andern Mal…

Also werdet selbst kreativ!

Euer Chr!s!

Die Vergangenheit und Gegenwart der Psychiatrie

Hallo liebe Leser,
heute ist einer der wichtigsten Tage die es gibt, nämlich der Welttag der seelischen Gesundheit! Ich bin Chr!s und hatte leider schon einige persönliche Erfahrungen mit der Psychiatrie. Oft wurde mir geholfen, aber manchmal war es in den Nervenkliniken auch schwierig für mich! Auch wenn wir heute auf das positive schauen sollten, es muss auch an die Vergangenheit erinnert werden! Und wir dürfen die Suizidopfer nicht vergessen. Ihr seid alle wichtig! #DuBistMirWichtig

Die „Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt. Eine Woche lang sind Bürger und Bürgerinnen in Berlin und bundesweit eingeladen, die vielfältigen ambulanten und stationären Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennen zu lernen. Ziel aller Veranstaltungen ist es, über psychische Krankheiten aufzuklären, Hilfs- und Therapieangebote aufzuzeigen und die Diskussion anzuregen. Ob Vorträge, Workshops, Schnupperkurse, Fachtagungen oder Kunstaustellungen – alle Veranstaltungen tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und vor allem Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden.

Quelle: aktionswoche.seelischegesundheit.net

Kein medizinisches Fachgebiet ist so vielen Irrtümern erlegen wie die Psychiatrie. Die “Aktion T4” aus der Nazizeit zählt für mich zu den größten und schrecklichsten Fehlern, ja Verbrechen!

Aber die sogenannte Eugenik existierte schon viel länger und wurde bereits seit 1883 angewandt. In der Nazizeit ab 1933 wurden Menschen mit seelischen Krankheiten, geistig und körperlich behinderte Menschen dann sterilisiert, verhungern gelassen und vergast oder anders hingerichtet. Die Nationalsozialistische Rassenhygiene diente zur Rechtfertigung von Massenmorden an als „lebensunwert“ definierten Menschen und zu grausamen Menschenversuchen in verschiedenen Konzentrationslagern.

Heute ist all das Vergangenheit. Aber an vielen Vorurteilen gegenüber Menschen mit seelischen Problemen hat sich nicht viel geändert und das liegt zum Teil daran, dass sie früher einfach weggesperrt wurden. Verweildauer in “Irrenanstalten” waren damals oft mehrere Jahre bis lebenslang. Heute ist die Durchschnittsverweildauer in Nervenklinken acht Wochen.

Menschen mit psychischen Problemen leiden sehr unter den Vorurteilen der “Normalos”. Man nennt das auch Stigma oder zweite Krankheit. Eigentlich ist dies ja zum größten Teil das Problem, der Menschen, die sich für normal halten, denn das Stigma beruht auf der Angst vor dem der anders ist. Nicht nur die Angst spielt eine große Rolle, denn sie wird von Halbwissen und schlechtweg falschen Annahmen geschürt. Auch Sucht zählt für mich zu den psychischen Erkrankungen, denn die Menge macht das Gift! Und Sucht geht fast immer mit seelischen Problemen und riesigem Leidensdruck einher!

Ich möchte mal mit einigen der Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Problemen und suchtkranken Menschen aufräumen, stellvertretend für die große Anteil der seelisch Gehandicapten von 10-20 % an der Bevölkerung:

  • Sucht ist keine Charakterschwäche, sondern ebenfalls eine seelische Erkrankung
  • Depressive sind nicht faul, sondern antriebslos, nicht mal unbedingt immer traurig
  • Schizophrenie ist keine gespaltene Persönlichkeit, sondern ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Gefühlswelt gekennzeichnet
  • psychische Erkrankungen sind nicht selten, sondern man kann sie als Volkskrankheit bezeichnen
  • psychotische Menschen sind im Durchschnitt nicht gewalttätiger als die Gesunden
  • ein psychisches Handicap ist keine geistige Behinderung, es kann jeden treffen

Deshalb solltet ihr „Normalos“ mit uns ganz normal umgehen. Die Horrorbilder einer Psychiatrie, die ihr vielleicht aus Film und Fernsehen kennt, stimmen nur bedingt. Allerdings ist es in einer geschlossenen Station trotzdem ganz und gar nicht lustig.

Es gibt hier in Deutschland zwar keine Zwangsjacken, stattdessen gibt es Fixierung an den Betten, das finde ich persönlich sogar noch schlimmer, weil man dann nicht um herlaufen und es zu traumatischen Erlebnissen führen kann.

Es ist auch bestimmt für das Personal, das sich nicht anders zu helfen weiß, eine schmerzliche Erfahrung. Doch es werden in einigen Kliniken auch Menschen angeschnallt, die für sich und andere keine Gefahr sind und diese Anzahl an Personen ist leider zu hoch. Ich habe schon erlebt, dass alte, gebrechliche oder mit Medikamenten vollgepumpte Menschen, angeschnallt wurden, da sie vom Bett fallen könnten. Aber viel hat sich Dank der neuen Gesetze auch geändert. Und eine offene Station ist manchmal echt wie Urlaub! In einer offenen Station kann man sich frei bewegen und heutzutage sind die meisten Stationen offen.

Doch nicht nur in den Kliniken, sondern auch später, wenn die Betroffenen entlassen sind, haben sie zu kämpfen, da meiner Meinung nach eine richtige Integration oder gar Inklusion noch nicht ganz geschafft wurde. Oft arbeiten von seelischen Problemen Betroffene in Werkstätten und verpacken Ballons zusammen mit geistig behinderten Menschen. Es fehlt der Kontakt zu den gesunden Menschen, das stört mich. Es wäre besser, wenn in solchen Werkstätten auch “Normalos” arbeiten würden, zum Beispiel als Sozialstundenleistende, auch wenn das komisch klingt. Auch in den Wohngruppen sind die Betroffenen unter sich.

Es gibt viele Menschen, für die das Konzept der psychiatrischen Hilfen nicht ausreicht. Das sind vor allem junge Menschen. Oder Menschen wie ich im Erwachsenenalter. Diese haben in vielen Fällen zwar einen Job, doch was ist, wenn man von ihrer Erkrankung erfährt? Ich kannte das. Ich rannte von Maßnahme zu Maßnahme, machte Praktika und fand trotzdem keinen Job. Oder gerade deshalb, denn wenn die Firmen Praktikanten haben, brauchen sie ja nicht zahlen, andererseits geht man gerade dann, wenn man sich eingearbeitet hat.

Ich habe sehr viele Praktika gemacht und bin stolz darauf! Ich arbeitete im Krankenhaus, im Copyshop und als Bürokaufmann und am Institut für neue Medien Rostock und Werbefirmen. Dadurch merkte ich, dass wir seelisch gehandicapten Menschen viel drauf haben, wenn man an uns glaubt!  Und ich bin Mitglied und Vorstandsmitglied a.D. des Landesverbandes seelische Gesundheit M-V e.V. sowie Mitarbeiter des EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Mein Comicfanzine, das demnächst auch eine EX-IN-Ausgabe bekommt ist besonders für Jugendliche und Erwachsene gedacht. Doch es gibt auch Kinder mit psychischen Problemen! Für die Kinder psychisch kranker Eltern, gibt es oft noch wenig Hilfen. Die Hilfe kommt dann oft erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und selbst erkrankt. Und dann haben die Psychiater wieder was für ihre Statistiken, denn heute wie damals gilt die Annahme, dass viele psychische Krankheiten erblich sind. Ich hingegen glaube, dass die Ärzte viel mehr, die Ursachen, und die sind seelisches Leid, bekämpfen sollten, anstatt nur Medikamente zu verabreichen, also die Symptome zu bekämpfen. Oft ist eine Tablette schneller gegeben als ein heilsames Wort geschenkt ist.

Ich glaube ganz fest, dass wir, wenn wir den anderen so akzeptieren wie er ist, also mit all seinen Macken, eine bessere und gerechtere Welt aufbauen können. Und außerdem müssen wir alle etwas gemeinsam dafür tun, nämlich zusammenhalten um gemeinsam alles zum Positiven zu verändern, unzwar für ALLE!

Euer Chr!s!

FREUNDSCHAFT!

ERFAHRUNGSBERICHT von Christian Kaiser:

Hi Leute,

ich heiße Chr!s und vermisse meine besten Freunde. Vor allem frühere Freunde aus meinem Leben, die für mich zu meiner Familie gehören, egal ob wir verwandt sind: Acland und Robin. Auch Ramona Aclands Mutti fehlt mir, aber ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll. Eines haben sie aber leider alle gemeinsam: Wir haben keinen Kontakt mehr. Ich würde mich total freuen, wenn Ramona und Acland wieder ein gutes Verhältnis zu mir hätten, so wie früher. Ich glaube deshalb auch, dass wir es schaffen können uns zusammen zu raufen. Ich mache gerade eine schwere Zeit durch. Acland, Ramona und Robin sind tolle Menschen. Sie fehlen mir.

Mark Forster hat zu seinen eigenen Erfahrungen einen tollen Song dazu produziert, der auch meine Gefühle zu Hundert Prozent rüberbringt:

Meine anderen Freunde zu denen ich viel mehr Kontakt habe sind David, Daniel und Axel, Alex, Frank, Johann, Robert. Ich würde mit allen gern was von der Welt sehen, so wie viele andere Menschen. Ich weiß aber, dass das noch ein bisschen dauert. Und vielleicht lerne ich auf meinen zukünftigen Reisen auch neue Freunde kennen. Silbermond hat ein tolles Musikvideo für den Film: “FREINDSHIP!” gedreht und den Song kennen wohl viel mehr als den Film:

Freundschaft ist auch der Gruß des der “Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken”. Die Zeit die ich mit den Falken verbrachte war mit meine schönste Zeit. Josi, Raik, Daniel und Thomas sind mir auch sehr wichtig. Ich hoffe, dass wir uns mal irgendwann sehen und es wie früher ist! FREUNDSCHAFT, Leute!

Auch Rene, Whity und das ganze Team vermisse ich sehr! Denn die Zeit bei den Baltic Blue Stars war mit die schönste meines Lebens! Ich möchte meine Freunde wiedersehen, weil ich sie brauche! Auch die aus der Schulzeit vor allem Steffi.

Ich habe aber ein gutes soziales Netzwerk: Denn zum Glück gibt es die Selbsthilfe, auch da sind tolle Bekanntschaften und sogar Freundschaften entstanden. Dafür bin ich dankbar.

Also Auf Bald!

Euer Chr!s

 

E.T. lebt! Aliens auf der Venus, Zeitreisen und Co.

KOLUMNE & ERFAHRUNGSBERICHT von Christian Kaiser:

Fast jeder kennt den Film “E.T. der Außerirdische”. Doch wer glaubt schon, das dies mehr als nur ein Film ist? Was wäre, wenn E.T. wirklich leben würde?! Was wäre, wenn Außerirdische wirklich Menschen mitnehmen oder kontakten würden? Was wäre dann? Was wäre, wenn Star Trek unsere Zukunft zeigen würde und sogar Zeitreisen möglich wären? Das seht ihr in meinem Lieblingsfilm der Star Trek Reihe:

Bei E.T. sieht die Welt noch aus, als wäre sie noch in Ordnung. Doch es ist auch eine andere Zeit. Der Film spielt 1982:

E. T. lebt in unseren Herzen weiter! Egal wer diesen tollen Film sah, E.T. wird immer bei ihr oder ihm sein!

Nun etwas persönliches: Ich bin überzeugt! Es gibt Außerirdische, denn wenn es sie nicht gäbe wäre das ein riesige Platzverschwendung im unendlichen Universum! Und E.T. gehört auch sozusagen zu meiner Familie, weil er im Film Hoffnung vermittelt und wir Menschen noch eine Möglichkeit umzukehren haben! Wir werden uns nicht selbst vernichten! Wir werden uns ändern und in Frieden und Harmonie leben! Daran glaube ich ganz fest, weil ich auch an den lieben Gott glaube!

Ich sage es offen: Ich wurde mitgenommen von diesen Wesen. Und selbst wenn es Träume waren, ich glaube trotzdem, dass diese Wesen real sind! Denn im Traum kann man ja vielleicht sogar andere Planeten besuchen, wer weiß?! Und vielleicht mussten diese Wesen ihren Planeten auch verlassen. Und wenn wir unseren Planeten nicht vor uns selbst beschützen kann es schlimm ausgehen.

Aber das wird es nicht! Es gibt Gott, und daran glaube ich. Denn wenn man an das Gute glaubt, glaubt man eigentlich auch an ihn! Selbst wenn man ihn oder diese Kraft nicht Gott nennt, sondern Liebe!

Die Greys empfinden auch Liebe, aber sie sind eher Logiker, wie die Vulkanier aus Star Trek. Und sie haben eine Plan! In Steven Spielbergs Serie “TAKEN – Entführt” geht es genau darum. Hier ihr Plan:

Exomagazin.tv kann man kritisch sehen. Aber diesen Beitrag finde ich toll. Sie stellen sich dort die Frage:

Gibt es Leben auf der Venus? Neue Forschungsergebnisse scheinen stark darauf hinzuweisen. Was steckt dahinter? Und wie sieht es mit intelligentem Leben im All aus? Darüber sprechen wir mit Experten: Dem Astrobiologen Aleksandar Janjic von der TU München und dem Wissenschaftsautor Sven Piper.

 

Leben auf der Venus? Krass kann ich da nur sagen. Wie gesagt, ich glaube an das Gute im Menschen und jedem Lebewesen, auch beiden Venusianern!

Hier etwas Poetisches: Wir sind alle Eins, weil wir alle dem Samen der Liebe entsprungen sind! Jedes Lebewesen ist ein Gottesgeschenk wenn es geboren wird! Und jeder aus meiner Familie bedeutet mir unendlich viel! Und zu meiner Familie gehören auch meine Freunde, die Außerirdischen!

Euer Chr!s

Das Glücksprinzip: Tue Gutes und gebe es weiter!

Was ist das Glücksprinzip?

Das Glücksprinzip ist ein Schneeballsystem der positiven Art. Es geht darum Gutes zu tun. Man hilft einem Menschen und tut ihm einen Gefallen Es muss aber etwas schwieriges sein, etwas dass dieser Mensch nicht alleine schafft. Der Mensch, dem man geholfen hat gibt den Gefallen nicht zurück, sondern hilft seinerseits jeweils drei anderen Menschen. So breiten sich die guten Taten aus und die Welt kann ein ganzes Stück besser werden…

 

Woher kommt das Glücksprinzip?

Die Idee basiert auf einem Roman von Catherine Ryan Hyde aus dem Jahr 2000. Die Autorin gründete eine Stiftung, um die Idee aus ihrer Geschichte in der Realität umzusetzen.

Die mehrfach ausgezeichnete amerikanische Autorin Catherine Ryan Hyde (*1955) hat bislang knapp dreißig Bücher veröffentlicht. Ihr bekanntester Roman “Das Wunder der Unschuld” wurde in mehr als 23 Sprachen übersetzt und unter dem Titel “Das Glücksprinzip” mit Kevin Spacey und Helen Hunt verfilmt. Neben dem Schreiben ist Catherine Ryan Hyde auch als Referentin tätig und stand bereits dreimal zusammen mit Bill Clinton als Rednerin auf dem Podium. Catherine Ryan Hyde unternimmt gerne Wanderungen und Reisen und ist eine große Hobbyfotografin.

Rezension des Films “Das Glücksprinzip”:

Eine schöne Idee, die Welt ein wenig besser zu machen…

Ein Film mit Tiefgang ohne Klischees, der hinter der Glitzerfassade von Las Vegas spielt, auch interessant, mal abseits des Mainstreams.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend: Haley Joel Osment als Trevor in der Hauptrolle sehr eindrucksvoll und glaubwürdig, ebenso Kevin Spacey als Eugene Simont und Helen Hunt als Arlene McKinney, und alle anderen Schauspieler bis zur kleinsten Nebenrolle spielen ihren Part perfekt.
Auf der DVD gibt es auch einen Audiokommentar zum Film von der Regisseurin Mimi Leder.
Der Soundtrack ist zur Geschichte sehr passend und wunderbar, vor allem die Musik, das Lied zum Schluss.
Ein Film mit einer Geschichte, die anregen kann mehr Gefühle zu zeigen, mutig zu sein, sich auch mal was zu wagen, egal wie es ausgeht, es sonst bereuen nicht getan zu haben… und drüber zu reflektieren, wie das Miteinander in unserer Welt wäre, wenn sich jeder an “das Glücksprinzip” halten würde….
Ich liebe tiefgründige Filme die zum Nachdenken anregen und dieser ist einer davon.

 

Rezension des Buches “Das Wunder der Unschuld”:

EINE BESSERE WELT

In der Schule erhält eine Klasse die Aufgabe von philosophischen Dimensionen, sich zu überlegen, wie man die Welt verbessern kann. Trevor erfüllt diese Aufgabe mit einer simplen und zugleich überzeugenden Vision: er errechnet, dass sich ein Schneeballeffekt erzielen ließe, wenn ein Einzelner jeweils drei anderen Menschen etwas Gutes täte und diese die gute Tat wiederum an drei andere weitergeben usw. Da Trevor ein selbstsicheres, sehr erwachsenes Kind ist, verfolgt er sein Ziel energisch. Seine Idee macht die Runde – mit verblüffenden Ergebnissen.

Fazit: Die Geschichte ist ein absolutes Highlight und christliches Gleichnis, die man zur moralischen Auffrischung immer wieder lesen sollte. Der Weg zu einer besseren Welt ist mit Gefühlen der Angst, Liebe, Wut und seelischer sowie körperlicher Verwundung gepflastert. Die exzellent melodramatische Geschichte verbindet gute, bewegende Unterhaltung mit tiefgründig gezeichneter Sinnsuche.

 

Ebenfalls im Jahr 2000 wurde der Roman verfilmt. Der Film weicht, wie es bei Hollywood-Filmen häufig der Fall ist sehr vom Buch ab, ist aber sehenswert und machte “Das Glücksprinzip” weltbekannt.

Was macht das Glücksprinzip so besonders?

Nüchtern könnte man vielleicht denken, dass das doch nicht funktionieren kann, dass es eine Utopie ist. Aber man kann es auch einfach versuchen, du kannst es versuchen! Selbst wenn es nicht vollkommen funktioniert, es macht die Welt doch ein ganzes Stück besser. Wir alle können die Welt verändern, wir müssen nur damit beginnen!

Jeder kann einem anderen helfen. Doch viele Menschen erwarten eine Gegenleistung. Aber wenn die Gegenleistung darin besteht anderen Menschen zu helfen, dann ist dadurch jedem geholfen, ein tolles Wortspiel. Ich finde in der letzten Zeit, auch durch Corona, hat sich einiges zum Positiven gewandelt. Viele Menschen zeigen Solidarität und helfen einander. Das ist doch die beste Zeit um dieses Prinzip, dass dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, zum Leben erwachen zu lassen.

Macht mit, tut etwas Gutes!

Euer Christian Kaiser

30 Jahre Deutsche Einheit

KOLUMNE von Christian Kaiser: 

Nach 30 Jahren deutscher Einheit wird es Zeit die Vergangenheit wieder auferstehen zu lassen. Oder sollte man lieber sagen, dass wir uns an das Schöne und das weniger Schöne erinnern sollten? Wir müssen wachgerüttelt werden. Doch auch die vielen positiven Momente sollten wir nie vergessen. Denn sonst können wir nicht aus unserer Vergangenheit lernen. Am 3. Oktober 1990 waren wir wieder vereint! Ein toller Tag für fast alle DDR-Bürger, die jetzt Bürger der BRD waren. Deutschland ist seitdem wieder Eins!

Als die Mauer fiel und 1990 die friedliche Revolution gesiegt hatte, war das wie ein Wunder. Nein, es war ein Wunder! Und nicht nur die Demonstranten waren dafür eingetreten, sondern auch viele Politiker. Und ohne die Christen, die damals mit vielen  Aktivisten, auch Sozialisten für den Frieden und die Freiheit eintraten, wäre das alles nicht erreicht worden!

Doch die Menschen, die in der DDR lebten, so wie ich, die haben dort ein einfaches, aber in vielen Fällen auch schönes Leben gehabt. Wir waren behütet. Leider gab es auch hier Schattenseiten, die zum Beispiel die Christen betrafen, viele wurden ausspioniert und die Stasi, der Geheimdienst der DDR war überall präsent. Wenn man nicht seinen Mund aufmachte, war alles in Ordnung. Mein Verwandter Walter Bindemann bekam das zu spüren. Er ist Pastor und wurde von der Stasi in den Knast gebracht. Er wurde zum Glück nach längerer Zeit entlassen, es war für ihn und unsere Familie eine schlimme Zeit! Ich war noch nicht auf der WElt. Doch dann kam die Wende. Und das war auch für mich eine aufregende Zeit.

GOOD BYE LENIN

Der Film GOOD BYE LENIN!” bei dem Daniel Brühl die Hauptrolle Alexander spielt ist einer der besten Spielfilme ist, die es gibt zum Thema Wende und DDR gibt. Er zeigt, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Für mich als Kind der 80’er war zwar nicht alles schön, aber ich hatte trotz allem ein gute Kindheit, wenn sie auch nicht perfekt war. “GOOD BYE LENIN” erzählt die Geschichte von einer DDR, die Alex für seine schwer kranke Mutter weiterleben lässt:

Alexander ist ein große Fan von Kosmonaut Siegmund Jähn, der erste Deutsche, der im All war. Aber seinen Vater hatte er seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen. Sie begegnen sich und alles scheint gut zu werden. Siegmund war für ihn wie ein zweiter Vater im Geiste. In der DDR gab es einen großen Zusammenhalt. Dieser fehlt heute!
Andererseits gab es auch immer dieses Gegeneinander: Kirche gegen Sozialisten. Doch man hätte auch am selben Strang ziehen können. Und man hat es ja zum Schluss. Wenn es den Mut der Demonstranten nicht gegeben hätte, hätten viele Familien nie zusammen gefunden! Denn uns trennte die Mauer! Wie waren wie in einem Zoo eingesperrt! Und deshalb konnte Alex seinen Vater erst nach der Wende treffen:

Also feiert 30 Jahre deutsche Einheit! Mit eueren Kindern, Vatis, Muttis, Onkels, Tanten, und all den anderen Freunden und Verwandten!

Liebe Grüße, Eurer Chr!s!

FILMTIPP: “Das weisse Rauschen”

Daniel Brühl hat nicht nicht nur bei “KRABAT”  oder “GOOD BYE LENIN” mitgespielt, sondern auch bei unzähligen anderen tollen Filmen! Er ist ein krasser Künstler, der in viele Rollen schlüpfen kann. Seine Debütrolle war die des Lukas, der an einer Drogenpsychose erkrankt.  Also hier versteht man, wie es Menschen gehen kann, die sich zu viel Drogen reinpfeifen! Doch das offene Ende macht Mut!

DAS WEISSE RAUSCHEN ist ein Film, aus dem man lernen kann und der viel in einem einen bewegt. Lukas wird seinen Weg machen, genau wie ich! Denn ich habe Freunde und eine Familie auf die ich stolz bin! Ich glaube daran, dass jeder gesund werden kann, egal mit welcher Erkrankung! Denn bei so vielen Freunden die ich habe, habe ich endlich erkannt, dass ich etwas besonderes bin. So wie jeder gute Mensch. Und es ist egal, ob ich Bipolar, Autist oder irgendwas anderes bin. Ich werde gesund werden! So wie Lukas im Film!

Alles Liebe euer Chr!s

PEACE Black Lives Matter! + FILMTIPP

KOLUMNE von Christian Kaiser: 

Hallo, ich heiße Christian und bin ein hellhäutiger Mensch. Aber ich solidarisiere mich natürlich trotzdem mit der #BlackLivesMatter Bewegung, da ich Rassenhass nicht länger hinnehmen will.

Außerdem habe ich schon selbst, wenn auch nur einmal Polizeigewalt erlebt. Nicht aus rassistischen Gründen, aber schlimm war es trotzdem. In der Rostocker Nervenklinik wurde ich von drei Polizisten auf den Boden gedrückt und das für mich eine schier unendliche Minute, wobei mir ein Polizist das Knie auf dem Kopf presste und ich richtig wimmern musste vor Angst. Ich hatte die Polizei selbst rufen lassen, als sie dann ankamen, schubste ich einen von ihnen leicht, weil sie mich auslachten. Also ich fand die Reaktion total übertrieben, aber so wie ich die Polizisten erlebte, machte ihnen das auch noch Spaß! Das finde ich nicht hinnehmbar!

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich sie als Nazis beschimpfte und das war nicht richtig! Denn ich wusste das nicht. Die drei hatten einfach nur Glatzen. 

Und ich muss auch sagen, dass mir zwei Polizisten auch schon mal das Leben vor einer Straßenbahn retteten. Und dafür bin ich ihnen unendlich dankbar!!!

Und zudem habe ich schon erlebt, wie sich ein Mensch aus einem anderen Land fühlen muss. Als ich ungefähr neun war, wurde ich von einem Glatzkopf mit: “Blöder Türke!” betitelt. Daran kann ich mich noch heute lebhaft erinnern. Wenn ihr lest wo ich herkomme, nämlich Rostock, werden die meisten von euch an das Progrom von Lichtenhagen denken müssen. Und tatsächlich hatte ich dieses Erlebnis auch nur ein paar Tage vorher. Zum Glück erlebte ich es nicht live mit, wie diese Rassisten das Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen anzündeten, aber ich verfolgte alles im Fernsehen mit und war schockiert!

Diese Erlebnisse trugen dazu bei, dass ich genau das Gegenteil eines Rassisten wurde, nämlich weltoffen! Allerdings fiel es mir anfangs doch schwer auf Mensch aus anderen Ländern zu zu gehen.

Und deshalb lege ich euch einen Film ans Herz, auch wenn es nicht um schwarze Menschen geht, es geht um Menschen aus anderen Krisengebieten in der Welt. Wie geht es Menschen aus fernen Ländern, die Krieg erleben?! Und wie geht es uns Deutschen, wenn unsere Heimat genauso bedroht ist? Aber nicht von den Migranten sondern von Baggern, Das seht ihr hier: 

 

Was mit George Floyds Tod, dass Fass zum Überlaufen brachte, hätte nie geschehen dürfen. Aber ähnliches passiert überall auf der Welt, auch in Deutschland. Deshalb habe ich mich entschlossen Gesicht zu zeigen und machte bei MaximNoise Musikvideo: “Ich kann nicht atmen” mit. Also schaut es euch mal an! Und lasst euch nicht von Rassisten zum Hass verleiten! Denkt kritisch, handelt menschlich und toleriert alle, die anders sind. Jeder ist anders, aber wir sind alle Eins! Jeder Mensch ist wertvoll! Lasst uns zusammenstehen! Für Menschlichkeit, gegen  Rassismus!

Songtext “Ich kann nicht atmen”:

Strophe 1:
Es ist beschämend doch die Lage ist mir vertraut/
Jemand verliert hier sein Leben wegen der Fatrbe seiner Haut/
Auf einmal artet es so aus aber ich warte nicht darauf/
dass jemand aufsteht und was tut sondern ich sage es jetzt laut/
In meinem Namen wird kein Mensch nach seiner Herkunft definiert/
und kein Herz hat es verdient je solche Schmerzen zu verspüren/
da ist ne Leere tief in mir wegen Menschen die meine Werte nicht kapieren/
denn die Kinder dieser Erde das sind wir/
Wir sind zu viele um zu schweigen es ist wieder Zeit zu zeigen/
Aufstehen laut sein Lieder drüber schreiben/
Zeit für Solidarität denn wir sehen das Problem/
Dass die Bösen triumphieren wenn die Guten nichts unternehmen/

Refrain:
Ich kann nicht atmen leise hört man es Dich sagen
Diese Wörter schlagen auf den Magen
Schon seit Tagen nicht geschlafen
Wo sind all die Farben?
Ich kann nicht atmen
Sag wie können sie es wagen?
Es ist nur hart das zu ertragen
doch jetzt haben wir den Schaden
Wo sind all die Farben?

Strophe 2:
Es ist ne Schande dass für andere der Weg auf dem ich wandere/
nicht ebenso geebnet ist wie meiner ich verlange es/
dass nun nach all den Jahren nicht die Haut und ihre Farben/
über den Wert etwas verraten oder Grund sind zuzuschlagen/
Denn zuviele Probleme hier löst man wieder mit Gewalt/
Ich bin Krieger meine Waffe ist die Liebe zur Vielfalt/
Ich respektiere Unterschiede und will Frieden überall/
doch währenddessen stirbt ein Bruder mit nem Knie an seinem Hals/
Wir sind zu viele um zu schweigen es ist wieder Zeit zu zeigen/
Aufstehen laut sein Lieder drüber schreiben/
Zeit für Solidarität denn wir sehen das Problem/
Dass die Bösen triumphieren wenn die Guten nichts unternehmen/

Refrain

Bridge:
Ich hab einen Traum und eines Tages wird er sich erfüllen/
dass sich alle Schwestern und Brüder hier wieder sicher fühlen/
denn wir sind alle eins/
Ich hab einen Traum und eines Tages wird er sich erfüllen/
Dass sich alle Schwestern und Brüder hier wieder sicher fühlen/
und keiner ist allein/

Refrain

Song by MaximNoise 2020

Der verlorene Sommer + Filmtipps

KOLUMNE von Christian Kaiser:

Vielleicht hört es sich echt total  komisch an. Schon viele Geburtstage, Weihnachtsfeste und Zeiten, in den man eigentlich Urlaub macht, verbrachte ich in der Klapper oder war nahe einem Nervenzusammenbruch.

Ich habe eine psychische Erkrankung. Aber das ist mir egal! Ich bin gerade diesen Sommer in der Nervenklinik. Und das ist mir eben nicht egal. Denn meine Stimmungschwankungen und meine überschäumende Fantasie gehören zu mir, wie Furchur nach Phantasien…

In meinen Träumen war ich schon oft in Phantasien, aber ich kann Bastian Balthasar Bux nur aus dem Kino. Das Buch: “die Unendliche Geschichte” habe ich noch nicht ganz durchgelesen. Aber, ich weiß: Phantasien ist das Land der menschlichen Fantasie. Aber es ist bedroht, weil wir nicht mehr glauben. Wir glauben nur noch den Medien! Sei es Internet, Fernsehen, oder Zeitung…

Keiner glaubt mehr wirklich an sich selbst, weil leider viele Menschen, gerade die Reichen im Konsum ihren Gott gefunden haben. Es gibt Hochbegabte und Menschen mit Behinderung. Menschen verschiedener Hautfarbe und Linke und Rechte. Und Christen, Moslems, Muslime, Buddhisten, Hindus, Atheisten und Menschen aller Hautfarbe und Religion. Manchmal denke ich, dass kann Gott doch nicht zulassen, Kriege, Umweltzerstörung usw.
Ich war immer anders als die anderen, aber fühlte mich trotzdem wohl. Früher habe ich mich jedoch auch wie ein Marsmensch gefühlt. Aber jetzt spüre ich, dass ich auf die Erde gehöre und geliebt werde, von meiner Familie und meinen Freunden. Meinen Vater empfinde ich manchmal als schwierig, aber er ist trotzdem toll! Ohne ihn währe ich nicht der, der ich bin. Ich wäre auch nie hier gelandet ohne Vati und Mutti! Egal was ihr macht, meine Gefühle für euch werden sich niemals ändern! Im Film: “Mein Kind vom Mars” geht es auch um einen Jungen, der anders ist, aber seht selbst.

Ich frage mich, wenn ich mir die Welt so anschaue: “Was wollt ihr wirklich?! Wollt ihr ein dickes Auto fahren, oder die Natur retten? Wollt ihr Musik machen, oder sie nur hören? Oder wollt ihr wirklich was bewegen? Anfangen könnt ihr schon heute! Verändert die Welt! Ihr könnt es! Das weiß ich!” Mein Sommer in der Psychiatrie war nicht so toll, aber es war doch kein verlorener Sommer, denn ich habe neue Freunde kennengelernt, oder hoffentlich gute Kumpels! Und hier noch ein toller Filmtipp zum Thema:

Auch wenn ich wohl psychische Probleme habe, sie sind da, um sie zu lösen. Und wenn es in eurer Klasse oder in Ihrem Betrieb Menschen mit psychischen Leiden gibt: Schaut nicht weg!

Also, auf Bald, Euer Chr!s