Lus Bücher…

Sie heißt Luise, aber die meisten nennen sie Lu. 2017 hat sie angefangen über ihr Leben zu schreiben, was bis dahin nicht gerade sehr einfach war, es gab mehr Tiefs als Hochs. Aber warum hat sie überhaupt angefangen zu schreiben und dann gerade noch über ihr Leben?

Sie war schon immer anders als andere und hat Dinge im Leben erlebt, die zu keiner gesunden Entwicklung ihrer Psyche beigetragen haben. Als sie dann 2013 das erste Mal in der Psychiatrie hier in Rostock war, hat sie gedacht es sei Endstation und sie werde ihr Leben nicht mehr frei gestalten und leben können. Sie glaubte alles verloren zu haben, was sie sich bis dahin mit viel Mühe aufgebaut hatte.

Sie hat Diagnosen bekommen von den sie vorher wenig oder gar nichts wusste und fühlte sich sehr alleine. Da kam schon immer der Gedanke, eigentlich müsste sie ein Buch schreiben aber so richtig wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wie und ob es sich lohnt. Bis sie Ende 2016 eine sehr gute Freundin nochmals drauf angesprochen hat und sagte: „Lu du musst das mal aufschreiben, was du bis jetzt alles erlebt hast!“, und so kam es das ihr erstes Buch 2017 fertig war und in die Veröffentlichung ging. Stolz sagt sie:

Und ja was soll ich sagen mittlerweile habe ich 3 Bücher über mein Leben geschrieben .Es geht in den Büchern um Therapien, Klage vor dem Sozialgericht, um Gedanken und Gefühle, was die Erkrankungen mit mir und meinem Umfeld macht und der Umgang mit Skills. Alle 3 Bücher haben maximal 108 Seiten. Ich lasse meine Bücher über Bookmundo vertreiben das heißt das die Bücher erst ab Bestellung gedruckt und gebunden werden. Ich wollte nie zu einem großen Verlag mit meinen Büchern, weil ich ganz alleine entscheide was rein gehört und was nicht, der Leser soll nicht das Buch zu klappen und weinen sondern er soll an sich glauben und seinen Träumen folgen und Mut finden sein Leben zu leben. Das ist mir ganz wichtig, dass die Menschen merken, dass sie nicht alleine sind.

Die Bücher sind für alle geeignet die sich mit dem Thema Depression und Borderline auseinandersetzten wollen. Es wird auch ganz kurz das Thema Posttraumatisch Belastungsstörung sowie Schmerzmittel Abhängigkeit angeschnitten . Es ist nicht nur für Betroffene geschrieben sondern wirklich für alle auch in sehr leichter Sprache. Ich wollte nie ein Fachbuch raus bringen sondern ein ganz einfaches Buch. Um mit Menschen in den Austausch zu kommen und meine Welt zu erklären und zu zeigen, nur so können wir aufeinander zugehen um Barrieren abzubauen.

Im Juli 2020 ging das Manuskript auf Reisen und so wie es aussieht wird das nächste Buch über mein Leben 2021 dann erhältlich sein. Es werden ca. 12 Kapitel sein, die euch dann wieder mit auf eine Reise nehmen, die euch Mut machen soll. Wer es bis dahin nicht aushalten kann, und die ersten 3. Bücher nicht kennt kann sich die Zeit bis dahin noch versüßen. Wenn alles gut geht werde ich dieses Jahr vielleicht noch 3 Lesungen haben aber das entscheidet sich wie es mit Corona weitergeht. Bis dahin heißt es erstmal warten und am 4. Manuskript schreiben.

Luise Müller

Filmvorstellung: „4 Könige“ von 2015

Man merkt, dass das Thema Menschen mit psychischen Problemen immer mehr an Bedeutung gewinnt und dass es immer mehr Filme zu diesem Thema gibt. Doch das neue daran ist, dass viele dieser neuen Filme aufklären und Mut machen und nicht mehr nur der bloßen Unterhaltung dienen.

Ich möchte euch einen Film vorstellen, der zu Weihnachten spielt, aber zu jeder Zeit gesehen werden kann, nicht nur zu Weihnachten. Es geht um die Jugendpsychiatrie und 4 Jugendliche, die Weihnachten dort verbringen müssen.

Weihnachten – das Fest der Liebe und die Zeit der Harmonie und Geborgenheit. Weil bei ihnen zu Hause die Familienkonflikte kurz vor Weihnachten eskalieren, verbringen vier sehr unterschiedliche Jugendliche dieses Jahr Heiligabend in der Psychiatrie. Zu ihrem Glück steht ihnen der unkonventionelle Arzt Dr. Wolff zur Seite, der in allen Vier ihre Stärken sieht und ihnen mehr zutraut als sie sich selbst. Gemeinsam erleben sie ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden – voller Trotz und Traurigkeit, aber auch voller Ironie und Überraschungen.

4 KÖNIGE lebt vom lebendigen Spiel seiner jungen Hauptdarsteller: Jella Haase (KRIEGERIN, FACK JU GÖTHE 1 & 2), Jannis Niewöhner (RUBINROT, OSTWIND), Paula Beer (POLL, DAS FINSTERE TAL) und Moritz Leu (DER NACHTMAHR). Theresa Von Eltz versammelt hier die besten Schauspieler ihrer Generation und ergänzt sie mit Clemens Schick (JAMES BOND – CASINO ROYALE, DAS FINSTERE TAL) und Anneke Kim Sarnau (HONIG IM KOPF) zu einem erstklassigen Ensemble. Einfühlsam erzählt sie nach einem Drehbuch von Esther Bernstorff die Geschichte von vier Heranwachsenden, die ihren Platz in der Welt erst noch finden müssen. Charmant und ironisch ist 4 KÖNIGE der etwas andere Weihnachtsfilm.

4 KÖNIGE ist eine Produktion von C-Films (Deutschland) in Koproduktion mit Tatami Films, ZDF – Das kleine Fernsehspiel und ARTE. Der Film wurde gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Nordmedia Film- und Mediengesellschaft, der Filmförderungsanstalt sowie dem Deutschen Filmförderfonds.

Quelle: www.4koenige-derfilm.de

 

Der Film von 2015 stellt vielleicht nicht alles 100 %ig richtig da, aber ironischerweise funtioniert er gerade dadurch so gut.

Erzieher beurteilen den Film aus pädagogischer Sicht: „Der Film zeichnet ein unrealistisches Bild einer Psychiatrie, da grundlegende und verbindliche Regeln missachtet werden. So wird die Aufsichtspflicht stark vernachlässigt, da die Patienten frei entscheiden, wo sie sich aufhalten. Betont wird zudem oft, sie seien in der Psychiatrie freiwillig, obwohl es sich um eine geschlossene Anstalt handelt. Außerdem werden viele offensichtliche Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet. Zum Beispiel gibt es kein Sicherheitsglas und keine Gitter im Fenster, aus dem Fedja sich stützt. Die Jugendlichen haben Zugang zu spitzen Gegenständen wie etwa dem Kleiderständer, mit dem Timo die Pflegerin angreift; auch Alkohol und Zigaretten sind anders als in einer realen Psychiatrie relativ frei zugänglich. Das Verhalten des Personals ist an einigen Stellen unprofessionell, wodurch Patienten mit ihrer sensiblen Problematik sogar noch provoziert werden. Ebenfalls überrascht, dass es mehr Personal als Patienten gibt und trotzdem werden die Jugendlichen paarweise untergebracht, obwohl die Diagnosen der Jugendlichen eine Wohnsituation auf engem Raum ungeeignet erscheinen lassen“. Ganz gleich der Bemühungen der Patienten steht das System trotzdem am längeren Hebel und arbeitet gegen ihre Bedürfnisse. (…)

Quelle: www.wikipedia.org

Der Film holt auch Heranwachsende und Erwachsene ab, die nie in einer Psychiatrie waren! Er schafft es mit Humor, Spannung und Dramatik ein Stück zur Entstigmatisierung beizutragen! Die Darsteller*innen überzeugen mit ihrem schauspielerischen Talent und ihrer Authentizität. Prädikat: Wertvoll!

FACTS:
Was ist Stigmatisierung?

Die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit seelischen Problemen nennt man auch Stigmatisierung. Sie erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen: Im Rahmen zwischenmenschlicher Beziehungen, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, durch die Politik oder allein durch eine diskriminierende Darstellung in den Medien von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

Die Ausgrenzung findet dabei nicht immer in offener Ablehnung und Benachteiligung statt, sondern auch verdeckt und schleichend. Betroffen sind dabei nicht nur die Menschen mit seelischen Problemen selbst, sondern häufig auch ihre Angehörigen. Sie erfahren ebenfalls Ablehnung oder müssen die Ausgrenzung der ihnen nahestehenden Menschen miterleben. Stigmatisierung kommt durch die Angst vor dem, was anders ist. In den Medien wird Stigma häufig, wenn wohl auch teilweise ungewollt noch verstärkt.

Eine sehr verbreitete Erklärung für die Ursache von Stigmatisierung ist fehlendes und falsches Wissen und das Vorherrschen von Vorurteilen.

Häufige Erkrankungen wie etwa Depressionen werden von der Gesellschaft immer besser akzeptiert. Seltene psychische Störungen, wie Angstzustände oder Psychosen, rufen immer noch Vorurteile hervor, die sich in unserer Sprache zeigen. Menschen werden dann als „verrückt“ bezeichnet. Es ist wichtig, dass sich jeder seine eigene Meinung bildet, und nicht alles ungefiltert aufsaugt.

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Buchvorstellung: „Lass dich nicht ver-rückt machen“

Autorin: Puja Angelika Büche

Angelikas Kampf durchs Musikstudium hat sich gelohnt: Sie ist mit Mitte zwanzig bereits als Cellistin mit Leonhard Bernstein um die Welt gereist und hat seit kurzem einen Lehrauftrag für Cello an der Kölner Universität.

Doch dann tauchen die Stimmen auf, die ihr befehlen zu sterben. Nach ihrem Sprung von einer Brücke wird sie zwangseingewiesen und lebt über Monate in einem für ihre Umwelt unverständlichen, bedrohlichen Albtraum.

Was machst du, wenn du als junge, lebensfrohe Frau plötzlich die Diagnose „Schizophrenie“ bekommst und dein Leben, wie du es kanntest, abrupt endet?
Das vorliegende Buch gibt anhand einer exemplarischen Lebensgeschichte Antworten, und macht Mut, trotz chronischer Erkrankung und Stigmatisierung ein erfülltes und glückliches Leben zu leben.

Für viele Menschen wäre der Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt ein Alptraum. Doch Selbst in der Psychiatrie kann man sich Hals über Kopf verlieben. Und Angelika findet durch die Liebe eines Pflegers die Kraft, weiterzuleben. Warum aber fühlt sie sich auch zu einer Frau hingezogen? Angelika erkundet die schwul-lesbische Szene und ihre eigene Identität, findet neue Freunde und studiert Sozialarbeit.

Aber die Stimmen kommen wieder. Eine mutige Therapeutin nimmt mit ihr zusammen den Kampf gegen ihre inneren Dämonen auf und Angelika beginnt, mit neuen Verhaltens- und Sichtweisen zu experimentieren. Auch durch ihre Freundschaft zu einer buddhistischen Lehrerin gelingt es ihr, sich selbst lieben zu lernen. Sie findet in ihrem Inneren statt hasserfüllter Stimmen zunehmend Kraft und Stille.

Zehn Jahre später betritt sie wieder eine Psychiatrie, diesmal als behandelnde Ergotherapeutin. Dann begleitet sie als selbstständige Sozialarbeiterin jugendliche Straftäter. Von einem Notfall ist sie zu einer Spezialistin für Notfälle geworden…

Rezensionen:

Berührende Patientengeschichte

„Lass dich nicht ver-rückt machen“ ist ein Stück unter die Haut gehende Autobiographie, ergänzt um Ratgeber-Kapitel vor allem für Menschen, die kürzlich die Diagnose Schizophrenie bekommen haben. Aber auch beruflich am Thema Interessierten und Angehörigen der PatientInnen hat dieses Buch viel zu geben. Erstens zeigt sich einmal mehr: Schizophrenie hat viele Gesichter. Zweitens: Die meisten, die sie bekommen, müssen noch immer lange auf die Diagnose und wirksame Therapien warten. Drittens: Nur ein Teil durchlebt nur eine einzige Psychose und wird dann wieder ganz gesund. Für viele sind wiederkehrende Krisen oder chronische Beeinträchtigungen die Realität, der sie sich stellen müssen.
Dass und wie dennoch ein erfülltes Leben möglich ist, zeigt das lebendige, berührende Buch von Puja Angelika Büche.

Ein Buch, das Hoffnung macht

„Lass dich nicht ver-rückt machen“ ist ein äußerst facettenreiches Buch, dass viele persönliche Einblicke in die krisenhaften Erfahrungen der Autorin bietet. Es zeigt nicht nur Wege, die in die Krise führen, sondern lässt die Leserin und den Leser teilhaben, wie es die Autorin wieder herausgeschafft und ihre krisenhaften Erfahrungen bewältigt hat. Als schwuler Mann, der ebenfalls psychotische Episoden erlebt hat, haben mich auch besonders ihre Eindrücke aus einer lesbischen Subkultur interessiert. Die Verarbeitung der Krisen durch Therapien, spirituelle und vielfältige andere Techniken machen Mut und zeigen klare Möglichkeiten auf, wie man mit solchen Erfahrungen umgehen kann. Puja Angelika Büche hat einen angenehmen Schreibstil, dem man gerne folgt. Es ist ein Buch, das Hoffnung macht und hilfreiche Tipps aufzeigt, wie man trotz Einschränkungen ein gutes Leben führen kann.

 

Hier könnt ihr das Buch bestellen: Amazon – „Lass dich nicht ver-rückt machen“

FACTS:
Was ist Schizophrenie?

Die Wirklichkeit (Licht, Farben, Gesichter, Geräusche, Gerüche, Geschmack) wird von dem betroffenen Menschen völlig verändert wahrgenommen. Er hat ein Erlebnis der Eingebung von Stimmen und Gedanken in seinem Kopf. Zusammenhänge werden von ihm aus diesem Grund verkehrt gedeutet, vor allem im persönlichen Bezug zu sich und seinen Mitmenschen. Aus Sicht dieser ist das Benehmen des Betroffenen wie ein Wahn, eine Störung des Denkens.

Freunde und Bekannte fühlen sich verunsichert, weil sie mit dem Kranken nicht so umgehen können, wie sie es normalerweise mit ihm tun. Er ist nicht einsichtig, reagiert eher zornig. Für ihn ist das, was er wahrnimmt, eine GEWISSHEIT. Er fühlt sich bedroht, wenn man ihm seine Wahrheit ausreden will.
Ein akut Erkrankter zeigt sich für Außenstehende scheinbar verrückt. Seine schwer verstehbaren Handlungen und Äußerungen entspringen jedoch keinem Verlust der Intelligenz, sondern sind das Ergebnis seiner Gedanken im Kopf.

Die Folgen davon sind Panik als wichtigstes Element, Niedergeschlagenheit, Leistungsunfähigkeit und der Rückzug aus der Gesellschaft sowie Depression.

Was ist eine Psychose?

Ein Mensch nimmt die Umwelt völlig anders wahr als alle anderen. Er ist nicht in der Lage, Gefühle so anzunehmen, wie sie von seinem Gegenüber ausgesandt werden. Dieser Zwiespalt führt zu ausgeprägten Ängsten. Die Empfindungen werden teilweise von Wahnvorstellungen begleitet. Das bedeutet, dass diese Menschen Dinge sehen und hören, schmecken oder riechen, die in Wirklichkeit gar nicht da sind. Es wäre falsch, sie von der Unmöglichkeit zu überzeugen und es geht auch gar nicht, weil ihre Vorstellungen für sie einfach GEGENWÄRTIG sind.
Sie erhalten Botschaften, die sie verwirren oder fühlen sich von elektrischen Strömungen beeinflusst, möchten das Umfeld davor warnen.

Durch diese Bedürfnisse verspüren die Betroffenen Unruhe, Nervosität, Überempfindlichkeit, Irritierbarkeit, Schlafstörungen. Häufig tragen sie seltsame Kleidung, werden gleichgültig, fühlen sich ständig bedroht und beobachtet. Plötzlich stellen sich völlig ungewohnte Interessen ein z.B. für Religionen oder übernatürliche Dinge und Magie. Ein Weltveränderungsbedürfnis teilen sie völlig überzeugt ihrem Umfeld mit.

Psychosen können in sehr vielfältigen Formen auftreten, die hier nicht alle genannt werden können.
Depressionen machen die Menschen unendlich traurig. Sie ziehen sich zurück, wenn es zu Auseinandersetzungen im Umkreis kommt.

Wissenswertes zu Erkrankungen nachzulesen im Buch: AUSwege finden: Kinder psychisch kranker Eltern sowie im Fanzine: FACTS & STORIES 5 – Seelen-Chaos

 

Das Glücksprinzip: Tue Gutes und gebe es weiter!

Was ist das Glücksprinzip?

Das Glücksprinzip ist ein Schneeballsystem der positiven Art. Es geht darum Gutes zu tun. Man hilft einem Menschen und tut ihm einen Gefallen Es muss aber etwas schwieriges sein, etwas dass dieser Mensch nicht alleine schafft. Der Mensch, dem man geholfen hat gibt den Gefallen nicht zurück, sondern hilft seinerseits jeweils drei anderen Menschen. So breiten sich die guten Taten aus und die Welt kann ein ganzes Stück besser werden…

Woher kommt das Glücksprinzip?

Die Idee basiert auf einem Roman von Catherine Ryan Hyde aus dem Jahr 2000. Die Autorin gründete eine Stiftung, um die Idee aus ihrer Geschichte in der Realität umzusetzen.

Die mehrfach ausgezeichnete amerikanische Autorin Catherine Ryan Hyde (*1955) hat bislang knapp dreißig Bücher veröffentlicht. Ihr bekanntester Roman „Das Wunder der Unschuld“ wurde in mehr als 23 Sprachen übersetzt und unter dem Titel „Das Glücksprinzip“ mit Kevin Spacey und Helen Hunt verfilmt. Neben dem Schreiben ist Catherine Ryan Hyde auch als Referentin tätig und stand bereits dreimal zusammen mit Bill Clinton als Rednerin auf dem Podium. Catherine Ryan Hyde unternimmt gerne Wanderungen und Reisen und ist eine große Hobbyfotografin.

Rezension des Buches „Das Wunder der Unschuld“:

EINE BESSERE WELT

In der Schule erhält eine Klasse die Aufgabe von philosophischen Dimensionen, sich zu überlegen, wie man die Welt verbessern kann. Trevor erfüllt diese Aufgabe mit einer simplen und zugleich überzeugenden Vision: er errechnet, dass sich ein Schneeballeffekt erzielen ließe, wenn ein Einzelner jeweils drei anderen Menschen etwas Gutes täte und diese die gute Tat wiederum an drei andere weitergeben usw. Da Trevor ein selbstsicheres, sehr erwachsenes Kind ist, verfolgt er sein Ziel energisch. Seine Idee macht die Runde – mit verblüffenden Ergebnissen.

Fazit: Die Geschichte ist ein absolutes Highlight und christliches Gleichnis, die man zur moralischen Auffrischung immer wieder lesen sollte. Der Weg zu einer besseren Welt ist mit Gefühlen der Angst, Liebe, Wut und seelischer sowie körperlicher Verwundung gepflastert. Die exzellent melodramatische Geschichte verbindet gute, bewegende Unterhaltung mit tiefgründig gezeichneter Sinnsuche.

 

Ebenfalls im Jahr 2000 wurde der Roman verfilmt. Der Film weicht, wie es bei Hollywood-Filmen häufig der Fall ist sehr vom Buch ab, ist aber sehenswert und machte „Das Glücksprinzip“ weltbekannt.

Rezension des Films „Das Glücksprinzip“:

Eine schöne Idee, die Welt ein wenig besser zu machen…

Ein Film mit Tiefgang ohne Klischees, der hinter der Glitzerfassade von Las Vegas spielt, auch interessant, mal abseits des Mainstreams.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend: Haley Joel Osment als Trevor in der Hauptrolle sehr eindrucksvoll und glaubwürdig, ebenso Kevin Spacey als Eugene Simont und Helen Hunt als Arlene McKinney, und alle anderen Schauspieler bis zur kleinsten Nebenrolle spielen ihren Part perfekt.
Auf der DVD gibt es auch einen Audiokommentar zum Film von der Regisseurin Mimi Leder.
Der Soundtrack ist zur Geschichte sehr passend und wunderbar, vor allem die Musik, das Lied zum Schluss.
Ein Film mit einer Geschichte, die anregen kann mehr Gefühle zu zeigen, mutig zu sein, sich auch mal was zu wagen, egal wie es ausgeht, es sonst bereuen nicht getan zu haben… und drüber zu reflektieren, wie das Miteinander in unserer Welt wäre, wenn sich jeder an „das Glücksprinzip“ halten würde….
Ich liebe tiefgründige Filme die zum Nachdenken anregen und dieser ist einer davon.

 

Was macht das Glücksprinzip so besonders?

Nüchtern könnte man vielleicht denken, dass das doch nicht funktionieren kann, dass es eine Utopie ist. Aber man kann es auch einfach versuchen, du kannst es versuchen! Selbst wenn es nicht vollkommen funktioniert, es macht die Welt doch ein ganzes Stück besser. Wir alle können die Welt verändern, wir müssen nur damit beginnen!

Jeder kann einem anderen helfen. Doch viele Menschen erwarten eine Gegenleistung. Aber wenn die Gegenleistung darin besteht anderen Menschen zu helfen, dann ist dadurch jedem geholfen, ein tolles Wortspiel. Ich finde in der letzten Zeit, auch durch Corona, hat sich einiges zum Positiven gewandelt. Viele Menschen zeigen Solidarität und helfen einander. Das ist doch die beste Zeit um dieses Prinzip, dass dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, zum Leben erwachen zu lassen.

Macht mit, tut etwas Gutes!

Euer Christian Kaiser

MUNAY – Die Erleuchtung des Herzens

Ein Dokumentarfilm von Ñaupany Puma Films

Der Inka Sonnen- Priester Ñaupany Puma unternimmt, mit einer Gruppe von Pilgern aus verschiedenen Ländern, eine mystische Reise durch Ecuador. Gemeinsam folgen sie den Pfaden seiner Ahnen, die zu drei Energiezentren Pachamamas führen.
Die Legenden der Vorfahren und die Magie der Natur werden ihnen tiefe Botschaften enthüllen, um den dunklen Nebel zu erkennen, in dem die Menschen gefangen sind.
Und um in Licht zu transzendieren und das Bewusstsein der Liebe zu entwickeln: Munay.

Die besorgniserregende Situation der Menschheit hat Apuq Ñaupany Puma dazu motiviert, diesen Film zu kreieren und zu veröffentlichen.
Für den erleuchteten Lehrer ist es wichtig, daran zu erinnern, dass die Vorfahren auf dem Amarukan-Kontinent in einer tiefen, spirituellen Verbindung mit Mutter Natur lebten. Dadurch wurden Gleichgewicht und Wohlbefinden aufrecht erhalten, im Bewusstsein der Liebe, um Erleuchtung des Herzens zu erreichen.

http://www.munaysuyu.org/
https://web.facebook.com/munaysuyu/
https://www.instagram.com/munaysuyu/

PRODUCCIÓN: Ñaupany Puma Films & Inti Films Productions
GUIÓN & DIRECIÓN: Ñaupany Puma
ASISTENTE DE GUIÓN Cris Puma Tumipacha
SEGUNDA DIRECIÓN María von Blumencron
CÁMARAS: John Grnaja & Wolfgang BuschEDICIÓN: Anya Schmidt
MÚSICA: Yerar Chávez & Ñaupany Puma
TIEMPO DE DURACIÓN: 81 minutos
CALIDAD DE SONIDO: DOLBY 5.1 Surround
NARRADOR ALEMÁN: Achim Buch
Copyright © Ñaupany Puma Films, Ecuador. All rights reserved

Telefonischer Begleitdienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen

 

Der Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e. V. setzt sich für die Beteiligung von Psychiatrie-Erfahrenen in der sozialpsychiatrischen Versorgung ein, die nach einer Weiterbildung zu Erfahrungsexpert*innen Menschen mit psychischen Erkrankungen begleiten und unterstützen können.

Telefonische Genesungsbegleitung

Den Dienst der telefonischen Genesungsbegleitung bieten wir weiterhin an, ab Juli 2020 jedoch zu anderen Zeiten und unter einer neuen Rufnummer an.

Unser telefonisches Angebot besteht unter anderem in entlastenden Gesprächen, Hilfe zur Selbsthilfe und der Entwicklung gesundheitsfördernder Haltungen.

Zu erreichen ist der Dienst:

montags und donnerstags von 14:00 – 18:00 Uhr
unter 0176 – 163 741 59.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf*, der selbstverständlich vertraulich behandelt wird. Auf Wunsch rufen wir Sie zurück, um Ihnen Kosten zu ersparen.

Ihr Team von EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e. V.

EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e. V., Henrik-Ibsen-Straße 20, 18106 Rostock, Email: buero@ex-in-mv.de Tel.:0381 – 29497617

* Ihre Daten werden weder gespeichert noch an außenstehende Dritte weitergegeben. Die konsequente Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung ist Grundlage unserer Arbeit. Es entstehen Ihnen außer den Verbindungskosten keine weiteren Kosten.

Artenvielfalt im brasilianischen Regenwald

Der Tukan

Tukane werden fälschlicherweise auch Pfefferfresser genannt, weil ihr Schnabel wie eine Pfefferschote aussieht. Sie haben die größten Schnäbel unter allen Vögeln. Die Schnäbel sind aber, weil sich in ihnen Hohlräume befinden, nicht schwer. Durch ihren Schnabel fallen sie natürlich schnell auf. Sie müssen auf der Hut vor ihren natürlichen Feinden, den Greifvögeln, sein. Nachts suchen sie in Baumhöhlen Schutz, am Tag verstecken sie sich im dichten Wald. Tukane fressen für ihr Leben gerne Obst, fliegen nur selten auf den Boden um welches zu finden. Sie holen es sich von den Bäumen.

Die flinken Kolibris

Der kleinste Kolibri wiegt nur 2 g. Es gibt rund 300 Arten. Viele dieser Vögel sind mit einem bunten Gefieder geschmückt. Außerdem tragen sie oft wunderschöne Zierfedern. Sie schwirren mit bis zu 200 Flügelschlägen in der Sekunde durch die Luft. Kein anderer Vogel kann mit seinen Flügeln so schnell schlagen. Durch die Schnelligkeit wirken die Flügel durchsichtig. Mit ihrer Zunge saugen die Kolibris Nektar aus den Blüten, oder fangen winzige Insekten. Die Anakonda ist eine Riesenschlange die am Amazonas lebt. Diesen Namen trägt sie zurecht, denn sie ist die längste bekannt Schlange der Welt. Ausgewachsene Anakondas können 10 m lang werden.Sie fressen Fische und Tiere in der Größe eines Kalbes. Wenn ein Tier am Fluss trinken will, beißt die Schlange sich fest und windet sich um den Körper des Tieres, um es zu zerquetschen.

Die Anakonda

Die Anakonda ist eine Riesenschlange die am Amazonas lebt. Diesen Namen trägt sie zurecht, denn sie ist die längste bekannt Schlange der Welt. Ausgewachsene Anakondas können 10 m lang werden.

Sie fressen Fische und Tiere in der Größe eines Kalbes. Wenn ein Tier am Fluss trinken will, beißt die Schlange sich fest und windet sich um den Körper des Tieres, um es zu zerquetschen.

In schwindelerregenden Höhen

Das Kronendach des Regenwaldes wird von gewaltigen Urwaldriesen überragt. Manche Bäume erreichen eine Höhe von 70 m. Diese Bäume haben eine flache, breite Krone und einen geraden Stamm, der von knochigen Wurzeln gestützt wird. Hier oben ist es heißer und trockener als unten auf dem schattigen Waldboden.

Oben in den Bäumen treiben die frechen Aras ihr Unwesen. Sie sind sehr gesellig und immer zum Unfug bereit. Ihre lauten Schreie kann man kilometerweit hören. Ein Geheimnis, das noch nicht genau gelöst wurde ist: Warum mögen die Aras so gern Lehm? Wenn die ersten Sonnenstrahlen das rosa graue Lehmufer erreichen, zanken sich schon tausende Vögel um den besten Platz. Es gibt einige Arten von Aras. Der Grünflügel-Ara mit seinen blauen, grün abgesetzten Schwingen ist der Größte. Mit seinen eineinhalb Kilogramm Gewicht misst er vom Kopf bis zur Schwanzspitze etwa einen Meter. Die Flügel des Hellroten Aras sind blau und die Schultern leuchtend gelb. Bei den Gelbbrust-Aras ist das Gefieder eher türkis und golden. Die Aras kommen paarweise zu den Lehmstellen. Aber nur ein Drittel der Papageien kann gleichzeitig Lehm zu sich nehmen. Sie wechseln sich alle Minute ab. Greift ein Greifvogel an, wehren sich die Aras mit ihrem ohrenbetäubenden Geschrei. Das hält selbst der stärkste Falke nicht aus. Aber warum fressen Aras Lehm?

Im Regenwald gibt es doch genug Früchte, Samen und Kerne. Lehm hat aber einen hohen Mineralsalzanteil und genau diese Mineralstoffe fehlen den pflanzenfressenden Aras. Außerdem sind einige der Samen die Aras fressen giftig und Lehm entgiftet. In der Trockenzeit weichen die Papageien auf die giftigen Samen aus, weil wenig wächst.Deshalb brauchen sie zu dieser Zeit auch mehr Lehm.

Doch die Vögel sind vom Aussterben bedroht, daran ist auch die Ausfuhr gefangener Regenwaldvögel schuld. Auch Holzfäller und Goldsucher bedrohen das Leben der Aras

Das Blätterdach

In 25 bis 45 m Höhe über dem Boden befindet sich das immergrüne Kronendach. Diese Schicht verhindert, dass viel Licht auf dem Waldboden ankommt. Fast das ganze Licht wird absorbiert. Doch die Millionen Blätter schützen auch vor zu viel Wind und mildern die Heftigkeit der Regengüsse. Die meisten Tiere leben im Blätterdach, man kann sie nur vom Boden beobachten. Sie kommen sehr selten auf den Boden und sind fast vollkommen auf das Leben in den Bäumen angepasst. Für sie ist es schwer zwischen den Wurzeln herabgefallene Früchte und Blüten zu finden. Viele Arten blieben daher unbekannt, bis die Biologen Stege in die Baumkronen bauten. Lianen brauchen viel Licht. Deshalb benutzen sie die Bäume als Stützen. So sparen Sie Energie für den Stamm. Wenn sie die Baumkrone erreicht haben, bilden sie große Blätter und Früchte. Die wunderschönen Epiphyten-gärten sind vom Boden nicht sichtbar, denn die Blumen wachsen auf den Ästen der Kronenregion. Von diesen Pflanzen sind die Orchideen die faszinierendsten.

Außerirdisches Leben

Von allen Fragen, die uns Menschen beschäftigen, ist wohl die fesselndste, ob es auf anderen Welten Lebewesen gibt, oder ob wir allein sind. Außer den Sichtungen von UFOs und angeblichen Entführungen durch Außerirdische sowie vielleicht Kornkreisen müssen wir gestehen, dass es nicht die geringsten Anzeichen für Leben auf anderen Planeten gibt. Doch ist das Genannte nicht Beweis genug? Vielleicht…

Wissenschaft er nehmen an, dass auf dem Jupitermond Europa, unter einer extrem dicke Eisschicht, Wasser mit Südseewassertemperaturen existiert. Und intelligentes Leben ohne Wasser ist nach dem heutigen Stand des Wissens unwahrscheinlich. Doch stimmt das wirk ich, kann Leben nicht auf ganz anderen Ursachen beruhen, oder in ganz anderen Dimensionen existieren? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zurück zu den Fakten: Man muss die Wissenschaftler, die annehmen dass es auf diesem Mond Leben gibt, als Außenseiter bezeichnen. Sie nehmen an, dass unter der kilometerdicken Eisschicht schwimmende Wesen oder wenigstens Viren und Bakterien leben. Dass ganz ohne Sonnenlicht Leben möglich ist, wissen wir durch die Artenvielfalt der Tiefsee. Wenn man sich dort umschaut, und das kann man, da die Wesen selbst Licht produzieren können, denkt man wäre auf einem anderen Planeten.

Foto: A. Arnolds/Pixelio.de

Bei 100.000 Millionen Sternen in unserer Galaxis und einer Milliarde sichtbaren Galaxien ist es nicht unmöglich Leben anzutreffen. Die Wissenschaft lehrt uns, dass Leben auf Kohlenstoff basiert.
Lebensformen aus anderen Welten müssen nicht so aussehen wie wir, aber sie bestünden aus den selben „Zutaten“. Zwischen Menschen und Schlangen oder Regenwürmern besteht schließlich auch keine große Ähnlichkeit.

Vor wenigen Jahren stellte sich noch die Frage, ob andere Sternsysteme Planetenfamilien mit sich führen. Das wurde aber beantwortet als der erste Planet entdeckt wurde. Es war ein riesiger Felsbrocken,auf dem es wohl ohne Zweifel kein Leben gibt. Die andere Frage ist kann es auf diesen Planetenfamilien Leben geben und welche Chancen haben wir, Kontakt mit anderen Zivilisationen aufzubauen. Wie kann man Planeten entdecken?

Benachbarte Sterne verfügen über individuelle Bewegungen. Die Unregelmäßigkeiten in diesen Bewegungen können Hinweise auf Planeten geben. Einige benachbarte Sterne können das belegen. Wissenschaftler nehmen sogar an, dass das Leben durch einen Meteoriten auf die Erde kam. Damit wäre die Frage ob Leben auf anderen Welten existiert wohl überflüssig. Jedenfalls wird das Leben sicher auf einem  erdähnlichen Planeten angesiedelt sein. So glauben die Mainstreamwissenschaftler. Andere, sog. Prä-Astronautik-Wissenschaftler nehmen sogar an, dass die Menschen in grauer Vorzeit von Außerirdischen genetisch erst zum Menschen gemacht wurden, eine interessante Vorstellung.

Leider sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine interstellare Reisen möglich, deshalb ist es, wenn nicht die Außerirdischen selbst zu uns Kontakt aufnehmen, unmöglich mit ihnen zu kommunizieren. Doch einzelne Menschen wollen schon Kontakt in geistiger oder körperlicher Form mit ihnen gehabt haben, z. B. von Extraterrestrischen Wesen entführte oder kontaktierte Menschen. Was ist davon zu halten? Ist es eine Vorbereitung? Die ersten Versuche mit E.T.s mittels der Telekommunikation in Verbindung zu treten gab es jedenfalls schon 1960. Das Teleskop in Green Bank (Virginia) hörte damals Signa e, so rhythmisch, dass sie als künstlich gedeutet wurden. Ins Augenmerk rückten die Sterne Tau Ceti und Epsilon Eridani. Die Experimente schlugen jedoch fehl. Aber seitdem sind viele weitere Forschungen betrieben worden. Die internationale Astronomische Union hat sogar eine Kommission gegründet, die sich mit SETI (Suche nach Außerirdischer Intelligenz) beschäftigt. 1991 gab es ein Hauptversammlung auf der beschlossen wurde, wie man sich bei Kontakt mit Außerirdischen zu verhalten hat.

Wenn es endlich erwiesen wäre, dass es außerirdische Intelligenz im Weltraum gibt, gäbe es einen tiefgreifenden Effekt auf unser gesamtes Denken, Politik, Wissenschaft und Religion. Es könnte überall und, nirgendwo im Universum Leben geben, aber die Zivilisationen können auch schon durch Umweltverschmutzung und Krieg vernichtet worden sein. Und das kann uns auch passieren. Wir müssen mit unserem Erbe gut umgehen, denn die Natur geht ihren Weg und auch ohne uns…