MUSIK: Kuun – Durch die Augen der andern

KUUN:

>>Unsere Welt ist im Ungleichgewicht. Die einzigen Ziele unserer westlichen Gesellschaft sind Wirtschaftswachstum und Gewinnmaximierung. Der Tod von Menschen und Tieren wird dafür billigend in Kauf genommen. Anstatt die Güter gleichberechtigt auf alle Menschen zu verteilen, bereichern sich die einen immer mehr, während die anderen Leid ertragen müssen bis sie im Tod Erlösung finden. Und alleine in unserem Land geht die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Der Kapitalismus macht uns alle zu egozentrischen Wesen, die nur nach materiellen Gütern streben und sich ständig gegenseitig übertrumpfen wollen. Auf diese Weise findet die Menschheit auf diesem Planeten nur ihren Tod.

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Nichtsdestotrotz mag ich uns Menschen…und ich fände es echt schrecklich, wenn wir das nicht irgendwann hinbekommen könnten. Wir müssen uns alle unter einem Banner vereinen und in einem sozialen System fernab vom Kapitalismus nach Wegen suchen, die das Überleben unserer Spezies sichern.>>

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Frohe Weihnachtstage!

Zum Fest der Familie, der Besinnung, des Friedens und der Geburt des Jesukindes wünsche ich allen Lesern von FACTS & STORIES ein schöne friedvolle und besinnliche Zeit mit Familie und Freunden. Doch wir sollten unsere Augen auch nicht vor den Armen und den Menschen rund um die Welt, die Hunger leiden und die vielen Krisengebiete auf der Erde verschließen!

Viele Menschen sind in Indonesien umgekommen. Immer wieder werden Inseln, vor allem in diesem Gebiet im Pazifik, Opfer von Tsunamis. Und wieder fällt das Unglück auf die Weihnachtszeit, denn schon 2004 wurden Indonesische Inseln zu Weihnachten von diesem schrecklichem Unglück heimgesucht! Meine Gebete sind mit bei diesen Menschen!

Ich stelle immer wieder fest, dass trotz der Weihnachtszeit die Herzen der Menschen teilweise aus Stein sein müssen! Die Menschen müssen durch Internet und Fernsehen so abgestumpft sein, so das sie nichts mehr peilen. Ihnen sind andere Menschen egal!
Ich wünsche mir wirklich, dass die rechten Tendenzen in Deutschland nicht dazu führen, dass wir alle blind werden! Auch was die politische Lage in Deutschland betrifft! 

Mir fällt dazu nur ein, dass selbst Jesus ein Flüchtling war! Und nach dem Krieg sind auch viele Deutsche zu Flüchtlingen geworden! Wir müssen endlich kapieren, dass Menschen anderer Herkunft uns bereichern!

Und deshalb wünsche ich allen Menschen Glück und Frieden, sowie Gesundheit während und nach Weihnachten!

Euer Christian Kaiser

COMIC: Eine tierische Freundschaft

 

 

Frieden in uns und der Welt

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Wenn wir unsere Gesellschaft zum Positiven verändern wollen, funktioniert das am besten, wenn wir uns selbst zum Positiven wandeln! Positiv denken schadet dabei nicht ‐ im Gegenteil. Warum sollen wir nicht daran glauben, dass Frieden möglich ist? Doch eines ist sicher: Frieden ist erst dann möglich, wenn wir den Frieden in uns selbst finden. Dann würden wir auch mit unserer Umwelt, der Natur, also den Tieren und Pflanzen aber auch unseren Mitmenschen in Frieden, Liebe und Harmonie leben.
Was wäre daran so schlimm und was hindert uns daran? Es sind unsere Programmierungen! Nicht genug Menschen wissen, dass wir meist, anstatt bewusst zu denken, auf unsere Programmierungen hören, die wir als Kind schon auf den Leib geschrieben bekommen haben.
Andererseits ist es durchaus möglich bewusst zu denken, indem wir einerseits mehr reflektieren und nicht alles automatisch entscheide, weil wir es schon immer so gemacht haben, und andererseits mit dem Herz entscheiden; was sich nicht ausschließt!
Es wurde vielen von uns in unserer Erziehung weitergegeben, dass man der Stärkste sein muss, um überleben zu können. Es gibt auch viele die so erzogen wurden, dass man dem Schwächsten hilft. Es ist jedoch immer schön, wenn nicht von Deutschen und Amerikanern, Christen und Muslime, Frauen und Männern und auch Verrückten und Normalen gesprochen wird, sondern von Menschen. Allerdings könnte man auch von Wesen sprechen, aber man kann eben nicht alles haben.

Doch wir Menschen ‐ und das ist auch das, was uns von anderen Erdbewohnern unterscheidet, packen alles gern in Schubladen. So ist unsere Art zu denken: Das Schubladendenken eben. Doch wäre es nicht schöner, das zu sehen ,was uns alle verbindet? Zur Zeit grenzen wir leider noch Menschen, die einfach anders sind, aus. Ich glaube ganz fest, dass wir, wenn wir den anderen so akzeptieren wie er ist, also mit all seinen Macken, eine bessere und gerechtere Welt aufbauen können! Akzeptanz,  Toleranz und menschliches Miteinander sind kein Fremdwort in unserer Welt.
Bei der heutigen Situation auf der Erde haben nicht nur die indigenen Völker, wie Indianer, Indios, Aborigines, Pygmäen und viele andere Naturvölker Sorge um die Zukunft der Erde. Die großen Industriestaaten sind dabei den Planeten bis zur Erschöpfung auszubeuten. Die Urvölker haben ein enormes Potential an Wissen. Und im Gegensatz zu uns sehen sie die Wunder die uns umgeben!

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Sie leben auf dem gesamten Globus verteilt, 300 Millionen Menschen leben verstreut auf 70 Länder in 5.000 unterschiedlichen Gemeinschaften und sind bedroht von Kriegen um Ressourcen und Umweltverschmutzung. Auch der Tourismus kann stören. So fühlen sich die Pygmäen „angeglotzt“. Es ist Zeit die Geheimnisse der Ahnen der Welt mitzuteilen, wenn die ersten Bäume sterben.“, lautet die Prophezeiung der Irokesen. Doch es ist schon fast zu spät, denn die Zerstörung der Umwelt ist schon zu fortgeschritten.
Es scheint so, als wollten die meisten Menschen die Rettung des Planeten irgendwelchen Politikern überlassen, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen. Dass das der falsche Weg ist, liegt auf der Hand. Die Zerstörung der Natur ist seit den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts stark fortgeschritten.

Die Indigenen sehen in der Welt einen Organismus, alles ist in einem ewigen Kreislauf miteinander verbunden. In Menschen, Tieren und Pflanzen sehen sie einen Prozess des ewigen Werdens in dem der universelle Geist fließt, der bei den Indianern Spirit, bei den Chinesen Chi heißt, die Japaner nennen ihn Ki, die Inder Prana. Man kann ihn nicht nachweisen, aber viele spüren ihn oder sehen ihn sogar.
„Vergiss deine Schwächen und setze auf deine Stärken!“, so heißt auch die Botschaft der positiven Psychologie. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen. Der Spirit wohnt in uns allen, wir haben nur verlernt ihn zu leben. So haben alle Religionen ein Ziel: Den Schutz allen Lebens. Nur falsche Interpretation und vor allem Machthunger führten zu Glaubenskriegen und zur Ausbeutung der Mutter Erde. Ich glaube daran, dass wir alle uns ändern können um die Welt zu schützen.

Euer Christian Kaiser

Die Zeit nach 2012

Liebe Leser,
Wir schreiben das Jahr 2018. Die Welt ist 2012 nicht untergegangen und auch nicht später. Die Untergangpropheten hatten unrecht. Anders als vermutet kamen diese Propheten nicht aus den Reihen der Indigenen. Die Maya hatten gar nicht vorhergesagt, dass 2012 die Welt untergeht, sondern es waren größtenteils Amerikaner und Europäer, die sich ausrechneten, damit viel Geld machen zu können.
Wovor uns die echten Ureinwohner, wie die Hopi, die Maya, die Indianer Nordamerikas, die Inuit, die Naturvölker Afrikas und die Aborigines, aber vermehrt in den letzten Jahren gewarnt hatten war, dass, wenn wir als Industrieländer mit der Ausbeutung der Natur und anderer Menschen so weitermachen würden, weiter Kriege führen und uns gegenseitig abschlachtend, wir dann unser aller Todesurteil unterschreiben würden.

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Wir müssten also umdenken, also mehr, so wie es die Ureinwohner schon heute tun, uns als Teil der Natur sehen, die Natur als Mutter annehmen. Jeden anderen Menschen, jedes andere Tier, jede Pflanze und alles um uns als Geschwister betrachten und so behandeln.
Viele Stämme dieser indigenen Völker erhoffen sich einen Bewusstseinssprung und auch die Menschen in den westlichen Ländern erhoffen sich einen solchen Quantensprung. Nun 2012 ist er nicht gekommen, was ist also mit 2018 und darüber hinaus. Was man, wenn man sich darauf einlassen möchte wissen muss ist, das es sich dabei um einen Zyklus handelt der viele Jahrzehnte dauern soll und schon 1987 begonnen haben soll. Was seitdem zu bemerken ist ist, dass die seelischen Störungen unter den Menschen zunehmen und dass immer mehr von diesen seelischen Problemen betroffen sind. Die Psyche soll, laut Dieter Broers, einem Physiker, von elektromagnetischen Feldern, wie dem Erdmagnetfeld, beeinflusst werden, was wiederum von der Sonne beeinflusst wird.

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Doch es gibt noch einen anderen Aspekt: Gerade unter Kindern nimmt beispielsweise AD(H)S, also das Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivität-Syndrom, zu. In der spirituellen Welt nennen sich solche Kinder Indigo- oder Kristallkinder. Diese Kinder bäumen sich gegen unser Gesellschaftssystem schon früh auf, gerade in der Schule. Ihren Namen verdanken sie ihrer Aurafarbe., die mediale Menschen wohl sehen können und den Charakter und das Wesen beschreibt. Inzwischen gibt es schon viele Indigos, die Erwachsen sind. Ein anderes Wort für diese Menschen ist auch Hochsensible.
Ob es nun stimmt oder nicht, dass sie unsere Welt zum Positiven verändern werden, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass sich nicht die Kinder an das System, sondern das System an sie anzupassen hat! Schulen müssen die Stärken der Individuen fördern und nicht, wie es auch diesen Kindern dann später im psychiatrischen System geschieht, defizitorientiert arbeiten. Das gilt für die ganze Gesellschaft. Die Stärken der Menschen, die jeder einzelne hat, müssen im Vordergrund stehen. Es ist Zeit für Veräderung!
Auch das “FACTS &  STORIES”-Projekt steht für diese Veräderung! Und Ihr könnt MITMACHEN! Jeder kann etwas einbringen. Es wird Comics und Berichte und natürlich Geschichten enthalten, sowie Biografisches und sogar Kolumnen. Mitmachen kann jeder auch bei der Webseite!
Also werdet Teil vom “FACTS & STORIES-Universum!
Christian Kaiser

Übers Kiffen…

Es war der Sommer 1998 und ich war gerade 16 Jahre alt geworden. Meine damalige erste große Liebe hatte mich erobert und ich war voll des Glücks. In diesem zarten Alter hatte ich alles erreicht, was ich mir ersehnt und gewünscht hatte und alles lag noch vor mir.

Obwohl mir die Zeit mit Chris wichtiger war als die Schule und meine Leistungen darunter litten, sah ich noch keine Probleme auf mich zukommen. Vielleicht verdrängte ich diese auch. Das Glück war groß und reichte allemal aus um kleinere Sorgen zu vergessen. Der Himmel war strahlend blau und wolkenlos für uns. Er zeigte mir Rockmusik aus den 60ern und 80ern, brachte mir erste Akkorde auf der E-Gitarre bei, wir hatten viel Spaß.
Eines Tages bot er mir einen Joint an. Irgendwie war ich skeptisch, hatte ich doch von den negativen Auswirkungen und schrecklichen Geschichten gehört. Ich wusste schon, dass es gefährlich ist so etwas anzufangen. Seine Schwärmereien darüber und Beteuerungen es täte gut, räumten meine Zweifel aus und ich probierte es.
Ich zog 3 mal an der Tüte und plötzlich spürte ich die Wirkung.
Alles veränderte sich. Mir wurde komisch und in meinem Kopf entstand ein großes Durcheinander. Er redete auf mich ein, doch nach 2 Stunden ging es mir immer noch nicht besser. Ich war in ein tiefes Loch gefallen. Endlich bekam ich Limo zu trinken, weil der darin enthaltene Zucker den Wirkstoff THC neutralisieren sollte. Langsam klang der Horrortrip ab und ich beruhigte mich, fand wieder zu mir.
Trotz der schlimmen Erfahrungen kiffte ich weiter. Ich konnte nicht einsehen, dass es mir nicht gut tat.
Irgendwie glaubte ich durch das Kiffen etwas zu finden, oder auf etwas zu kommen. Was es genau war, was ich suchte… das weiß ich nicht. Irgendwas muss es geben, glaubte ich. Ich konnte nicht aufhören und brachte das schlechte Gefühl nicht mit dem Kiffen in Verbindung.
Nach 2 Jahren trennten Chris und ich uns und ich hörte auf. Wieder 2 Jahre später wachte ich eines morgens auf und alles war anders.
Meine Wahrnehmung, alles fühlte sich seltsam fremd an.
Dies war der Moment des Beginns meiner Psychose. Doch das ist eine andere Geschichte.

Dies ist ein Erfahrungsbericht über Canabisrauchen und soll aufklären. Im Jahr 2006 hatte ich vom Kiffen eine Psychose. Ich versuche meine negativen Erfahrungen dadurch nicht zu bereuen, sondern das beste aus meinem Leben zu machen.

Zeichnungen und Text: Claudia

COMIC: Jimi Ducs #1

Jimi Ducs ist ein junger Enterich, der ein echter Abenteurer ist und mal sehr viel Glück und mal riesiges Glück im Unglück hat. Eigentlich ist er ein taffer Typ, doch manchmal ist er auch etwas naiv…

Ereignisse in Chemnitz erschütternd, doch wenig überraschend

Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund sind Alltag in Ostdeutschland

Die derzeitigen Ereignisse in Chemnitz sind insbesondere für die in Ostdeutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund besorgniserregend. Sie offenbaren, wie gut organisiert und mobilisierungsfähig die rechte Szene seit langem ist und machen deutlich, wie wenig ihnen Polizei, staatliche Behörden und nicht zuletzt auch Politiker*innen entgegensetzen können und wollen. Denn obwohl die Strukturen und das daraus hervorgehende Gefahrenpotential rechter und rechtsextremer Gruppierungen in Ostdeutschland, und leider besonders konzentriert in Sachsen, seit nunmehr fast 30 Jahren bekannt sind, wurde das Problem immer wieder kleingeredet und nur halbherzig angegangen. In Freital, Heidenau, Clausnitz oder Bautzen gab es in den vergangenen zwei Jahren ähnliche Vorfälle der Jagd auf Menschen mit Migrationshintergrund, ohne dass dies wirkliche Konsequenzen nach sich gezogen hätte. Nun wird auch in einer großen Stadt unverhohlen Gewalt gegen diese Menschen ausgeübt.

„Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund sind in Ostdeutschland leider schon lange schrecklich alltäglich“, so Mamad Mohamad, Geschäftsführer des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst). Neu an der Situation ist jedoch, dass Rechte und Rechtsextreme zunehmend ihre Hemmungen verlieren und auch am hellichten Tag und vor Zeug*innen gewalttätig werden, da von staatlicher Seite zu- und weggeguckt wird: „Da ihnen in jüngerer Vergangenheit sowohl seitens der Justiz als auch der Politik wenig entgegengesetzt wurde, wähnen sie sich zunehmend auf der sicheren Seite“. Hinzu komme, „dass sie sich durch Äußerungen rechter Politiker*innen mitunter sogar dazu aufgerufen und motiviert fühlen, Menschen anderer Herkunft anzugreifen“, so Mohamad weiter. Rubén Cardenas, zweiter Geschäftsführer von DaMOst, betont, dass es entgegen dem Bild, welches rechte Parteien und Bewegungen zeichnen, „überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund sind, die Opfer von Gewalttaten durch rechtsextreme Deutsche werden und nicht etwa umgekehrt“. Die Zahlen diesbezüglich sind eindeutig und die Tendenz eher steigend. „Wenn die Situation sich nicht ändert, muss man Migrant*innen davon abraten, nach Ostdeutschland zu kommen“, so Cardenas weiter. Dabei ist man aufgrund der demographischen Situation in den ostdeutschen Bundesländern doch dringend auf Zuwanderung angewiesen und „sollte Migrant*innen mit offenen Armen empfangen, anstatt sie zu verjagen“.

DaMOst fordert, dass die Vorfälle in Chemnitz endlich zum Anlass genommen werden, um das Problem der jahrzehntelang gewachsenen strukturellen Ausländerfeindlichkeit in den ostdeutschen Bundesländern anzugehen. Es braucht ein Eingeständnis, dass man die Problematik viel zu lange marginalisiert hat sowie ein klares Bekenntnis aller staatlichen Bediensteten zu den Werten des Grundgesetzes, zu Demokratie und Weltoffenheit. Rechte Straftäter*innen müssen mit aller Härte des Gesetzes verfolgt und Menschen mit Migrationshintergrund dort, wo es nötig ist, aktiv geschützt werden. Auch müssen die Initiativen, Organisationen und Bündnisse, die sich für ein friedliches Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, viel stärker unterstützt werden. Denn es geht um nicht weniger, als die Verteidigung und Bewahrung einer offenen und solidarischen Gesellschaft.